16. Januar 2012
Die Simba Dickie Group investiert kräftig in die Zukunft von Smoby Toys. In Arinthod wurde ein neues Produktionsgebäude eingeweiht, das mit modernsten Fertigungstechniken und höchster Energieeffizienz Maßstäbe setzt.
Im französischen Jura gelten Freitage, die auf den dreizehnten Tag im Monat fallen, künftig wohl definitiv als Glückstage: Denn am 13. Mai, einem Freitag, feierte die Simba Dickie Group die Einweihung eines neuen Produktionsgebäudes von Smoby Toys in Arinthod. Ein Bekenntnis zu einem Standort mit Tradition, verbunden mit Investitionen von 13 Millionen Euro. Weitere 1,5 Millionen kostete die Umgestaltung des Verwaltungsgebäudes in Lavans-lés-Saint-Claude,
36 Kilometer von Arinthod entfernt.
Sie führten die Ehrengäste durch das neue Produktionsgebäude in
Arinthod: Michael Sieber (rechts) und Thomas Le Paul (2. von rechts).
„Wir haben bei Smoby ein ausgezeichnetes Team, dem wollen wir auch ideale Arbeitsbedingungen bieten“, sagte Michael Sieber, CEO der Simba Dickie Group. Er überraschte die hochkarätigen Gäste, darunter Francis Vuibert, Präfekt des Jura, mit einer Eröffnungsrede, die er in fließendem Französisch hielt. Ein Ausdruck seiner Wertschätzung für Frankreich und die französische Lebensart.
Das Kapital eines Unternehmens ist auch die Identifikation der Mitarbeiter mit der
Firma. Was Thomas Le Paul, Managing Director von Smoby Toys France, optimistisch in die Zukunft des größten französischen Spielwarenherstellers blicken lässt: „Wir freuen uns, dass wir in Arinthod sehr viele Mitarbeiter beschäftigen, deren Eltern bereits in dieser Fabrik gearbeitet haben. So entstand
über Generationen hinweg eine starke Verbundenheit mit Smoby.“ Und diese Verbundenheit soll weitere Generationen überdauern: „Wir zeigen mit unserer Investition, dass wir auch langfristig an den Standort und unsere Mitarbeiter glauben“, sagt Le Paul.
Als beispielhaft gilt in Arinthod auch die Unterstützung seitens der Politik. Durch schnelle Genehmigungsprozesse wurden die Bau- und Umbauarbeiten in allen Phasen von den Behörden unterstützt. Eine Erfahrung, die ebenfalls unter Standortqualität verbucht werden kann. Umgekehrt profitiert der Investor nicht nur wirtschaftlich von den Aktivitäten. „Die gesamte Simba Dickie Group hat durch die Übernahme von Smoby in Frankreich ein verbessertes Image bekommen“, sagt Uwe Weiler, COO der Simba Dickie Group. Er erwartet zudem eine Effizienzsteigerung der Produktion durch die Zusammenlegung der bisher verteilten Standorte. Die weiteren Produktionsstätten in Frankreich werden jedoch nicht aufgegeben, sondern dienen als Lager oder zur Montage.
Abseits der wirtschaftlichen Betrachtungen ist das Spielwarenzentrum in der
4.700-Einwohner-Gemeinde Arinthod ein landschaftlich schöner Standort. Im Hügelland des französischen Jura geht’s gemütlich zu, das aktuelle Modewort „Entschleunigung“ wird hier wie eh und je umgesetzt und gelebt. Die ideale Gegend für die unaufgeregte Reife des Rohmilchkäse Comté, der berühmten Savagnin Rebsorten – und von guten Ideen: „Smoby ist nicht umsonst Marktführer in vielen Ländern, zum Beispiel bei Spielküchen und Spielhäusern“, sagt Uwe Weiler. „Wenn man sich den aktuellen Produktkatalog ansieht, findet man darin eine Vielzahl innovativer Ideen und kreativer Umsetzungen.“ Und auch Michael Sieber sieht Smoby als „Ideenschmiede“. Die Investitionen in Arinthod und Lavans garantieren, dass das auch in Zukunft so bleibt.

Einweihungsfest: Sieben Millionen Euro investierte die Simba Dickie Group in das Produktionsgebäude, sechs Millionen in moderne Maschinen.