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Berichte mit Videos
09. Mai 2014

Am Puls der Zeit

Menschen sammeln die unterschiedlichsten Gegenstände aus den
verschiedensten Gründen. Sammeln Sie?

Maximilian Stork: Ja – irgendwie sammle ich schon immer. Zur Schulzeit waren
es Sticker und Radiergummis. Heute sammle ich Spielzeug jeglicher Art. Von Spielzeugklassikern wie dem Furby über Actionfiguren (Turtles, Star Wars,
Batman …) bis hin zu seltenen Designer Toys. Mittlerweile natürlich rein berufsbedingt (lacht).

Gibt es ein „Rezept“, um ein Produkt zu einem erfolgreichen Sammelthema
zu machen?

Maximilian Stork: Das Rezept hätte ich gerne. Sicherlich gibt es einige grundlegende „Zutaten“, um ein Sammelthema zu entwickeln, aber der Erfolg ist nicht planbar und es gehört eine gute Portion Glück dazu. Das Angebot ist enorm. Jedes Jahr wird auf der Spielwarenmesse eine Vielzahl von neuen Sammelthemen vorgestellt. Dabei hat jedes Unternehmen für sich selbst die Marktlücke gefunden. Am Ende entscheiden jedoch die Kinder, ob man mit dem Produkt den Puls der Zeit getroffen hat oder eben nicht.

Welche Wege nutzen Sie für die Simba Dickie Group?
Maximilian Stork: Ein wichtiger Bestandteil ist die Marktforschung. Dabei begrenzen wir uns nicht nur auf den Bereich Spielwaren. Wir analysieren sehr genau die Bedürfnisse und Wünsche in den verschiedensten Alltagssituationen von Kindern. Dabei spielt das Alter der Kinder kaum eine Rolle, denn identifiziert man ein Thema, das sowohl die Eltern wie auch die älteren Geschwister anspricht, hat man bereits einen sehr wichtigen Schritt getan. Was vom großen Bruder als „cool“ empfunden wird, bekräftigt die Jüngeren beim Sammeln.

Lässt sich steuern, ob ein Produkt Sammelthema wird?
Maximilian Stork: Ja, denn nicht jedes Konzept bietet sich an, ein erfolgreiches Sammelthema zu werden. In der Regel wird dies bereits im ersten Kick-off-Meeting klar definiert. Grundlegende Bausteine sind die Zielgruppe, Preislage, Verpackung, Anzahl der zu sammelnden Charaktere, Möglichkeit der Erweiterung in Bezug auf neue Charaktere und Spielewelten. Bei unseren Sammelfiguren berücksichtigen wir das zum Beispiel, indem wir sie in blickdichten Verpackungen zu Taschengeldpreislagen von 1,99 bis 2,99 Euro anbieten.

Wo sehen Sie die Trends für 2014 und was bieten Sie potenziellen Sammlern 2014 an?
Maximilian Stork:  Potenzial bietet sicherlich die Verknüpfung mit der virtuellen Welt. Technologien, die Figuren in der virtuellen Welt zum Leben erwecken,
oder Sammelkarten, mit denen man besondere Inhalte in Apps freischalten
kann, gewinnen zunehmend an Bedeutung. Mit unserem Sammelthema YooHoo&Friends bieten wir unseren Sammlern zunächst etwas Traditionelles
an. Figuren mit großen Kulleraugen basierend auf vom Aussterben bedrohten Tierarten. In 2014 kommen sieben neue Gefährten dazu und Mitte des Jahres kommt die zweite Serie auf den Markt.

Pressekontakt
Isabel-Weishar (JPG)

Frau Isabel Weishar

Fon: +49 (0) 911-9763-263
Fax: +49 (0) 911-9763-162

E-Mail: i.weishar@simba-dickie.com