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26. März 2010

Traumstation DICKIE TOYS

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Kleiner Feuerwehrmann im Kinderparadies namens Dickie Toys.

Mit Tempo und Power wie die Automodelle selbst bewegt sich Dickie Toys an der Spitze des internationalen Spielwarenmarktes. Die zweitälteste Marke der Simba Dickie Group zählt zu den Trendsettern im Segment funkferngesteuerter Fahrzeuge. Eine bewegte Geschichte.

Bei Dickie Toys sind vor allem kleine Jungs im Spielzeughimmel. Alles, was im echten Leben Räder hat, alles, was fährt, hupt, blinkt und jault, rast oder baggert, schaufelt und schnauft, gibt es hier. Das Sortiment umfasst das, was man sich unter technischem Spielzeug vorstellen kann, mechanisch oder elektrisch, klassische, aktuelle und visionäre Fahrzeuge von Polizeiauto über Rettungshubschrauber, Landwirtschafts-, Bau- und Einsatzfahrzeugen jeder Art, Sportwagen bis hin zu Flugobjekten, vielfach als RC-Version, Radio Controlled, also funkferngesteuert, ergänzt um Zubehör wie Parkgaragen oder Autowerkstätten.

Dickie Toys fasziniert Vater und Sohn

„Das Besondere an Dickie Toys ist die nahezu grenzenlose Bandbreite an immer neuen Spielzeugprodukten, die oft Vater und Sohn gleichermaßen faszinieren“, sagt Oliver Naumann, Managing Director Dickie Toys. Die Älteren begeistert die technische Raffinesse der kleinen Raser. Die Jüngeren möchten mit allem spielen, was sie auf der Straße oder im Fernseher sehen, ob Papas Originalauto, Feuerwehr, Notarztwagen oder Formel-1-Bolide. Und beim Porsche fahren sind sich Jung und Alt einig.

„In diesem Segment korrespondieren Spieltrends mit allgemeinen Moden“, so Oliver Naumann. Das Ohr am Puls der Zeit, den Blick voraus und schon entstehen immer neue Ideen. Während Väter vom Aufsitzrasenmäher, Renn-Wochenende auf dem Nürburgring oder Baggerfahrer-Seminar schwärmen, ist der Nachwuchs mit Offroadern oder Kränen selig, die größer sind als das Kind selbst.

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Grenzenloses Vergnügen: Kleinen Jungs gefallen vor allem die neuen Parkgaragen und Waschanlagen.

Wichtigste Voraussetzung, um sich im Boys-Toys-Bereich halten zu können, ist Tempo. „Trends kommen und gehen immer schneller, also müssen wir auch immer schneller und flexibler reagieren“, beschreibt Oliver Naumann. Genau darin liegt die Stärke von Dickie Toys. Die Marke gehört zu den Top-Adressen der europäischen Spielzeugproduzenten. Das Erfolgsrezept bringt Naumann auf den Punkt: „Uns reizt nicht, was es gibt, sondern das, was es noch nicht gibt.“ Jedes Jahr kommen 200 neue Artikel auf den Markt.

Eine bewegte Geschichte

Aber nicht nur wegen der stabilen Position im Jungs-Segment ist Dickie Toys so wichtig für den Spielzeughersteller aus Bayern. Mit Dickie Toys hat alles einmal angefangen. Die Übernahme der Marke war Geburtsstunde der Simba Dickie Group. Und das kam so: 1971 gründete Wolfgang Sauerborn die Spielwarenfirma Sauerborn & Stübinger und 1978 Dickie Toys Hongkong. Sauerborn war einer der ersten deutschen Unternehmer, der Spielwaren aus Fernost importierte.

Kurz nach dem Mauerfall lernte Wolfgang Sauerborn auf der Nürnberger Spielwarenmesse Jörg Stricker kennen, den Leiter des Instituts für Spielwaren in Sonneberg. Die Idee einer Kooperation entstand. Bereits im Mai 1990 startete die Testphase für eine Reparatur- und Service-Werkstatt mit zwölf Mitarbeitern. 1991 war Wolfgang Sauerborn dann einer der ersten Westdeutschen, die den Slogan von den blühenden Landschaften in die Tat umsetzten und den ersten Spatenstich für die Niederlassung Dickie Toys in Sonneberg vornahm. 1992 wurde dort die modernste Rennstrecke für Modellfahrzeuge eröffnet, auf der heute die wichtigsten Jugend-Wettbewerbe Europas ausgetragen werden.

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Faszination Fernsteuerung: die Fahrzeuge sausen zu lassen ist kinderleicht.

Ein Schicksalsschlag verändert alles

1993 wurde das 4.500 Quadratmeter große Lager eingeweiht. Doch der Bruchteil einer Sekunde sollte alles verändern: Am 7. Juni verunglückte Wolfgang Sauerborn im Alter von 49 Jahren tödlich beim Absturz seines Privatjets am Flughafen Köln. Seine Witwe Barbara Sauerborn wollte das Unternehmen nicht weiterführen. Sie suchte ein Familienunternehmen, möglichst aus der Region, damit die Mitarbeiter weiterhin einen sicheren Arbeitsplatz haben konnten. Es war also naheliegend, dass Familie Sieber mit Simba Toys den Zuschlag für die Übernahme aller Rechte und Pflichten an den Firmen Dickie Spielzeug, Dickie Tamiya und Dickie Hong Kong Ltd. erhielt.

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Action mit Soundeffekt: Die Music Cars von Dickie Toys röhren wie echte Rennwagen, fahren vor- und rückwärts oder tanzen. Star der Serie ist der 50 Zentimeter große Music Car Truck.

Von da an ging die Post ab mit der Marke Dickie Toys, die damals schon ausschließlich in China produzierte. Dickie-Tamiya vertrieb die Modellsportautos bis dato nur in Deutschland. Die Internationalisierung von Dickie Toys übernahmen die neuen Besitzer ebenso wie den Aufbau der Eigenmarke Carson für weltweiten Vertrieb. Wobei tunlichst vermieden wurde, Carson-Produkte zu entwickeln, die Tamiya Konkurrenz machen könnten.

Geburt der Simba Dickie Group

1994 zog die Dickie-Verwaltung von Nürnberg nach Fürth in die Zentrale von Simba Toys. In diesem Jahr bereicherten die ersten gemeinsam entwickelten Baufahrzeuge mit Licht und Sound das Sortiment. 1995 stieg Dickie Toys dann ins Lizenz-Geschäft ein. Kurz darauf glückte der große Durchbruch: Der Vertrag mit dem späteren siebenfachen Formel-1-Champion Michael Schumacher und einem Benetton-RC-Renner löste den RC-Hype aus.

Weitere Meilensteine folgten: 1997 wurde der erste RC Fendt Traktor mit Anhänger vorgestellt. Ab 1998 waren verkehrserziehende Einsatzfahrzeuge plötzlich auch im Ausland gefragt. Ein Jahr später erwarb man die namhafte Spielzeugfirma Schuco und taufte sie Dickie-Schuco. 2000 wurde der RC Unimog von Dickie Toys das Modell des Jahres. Oliver Naumann wurde zum Vertriebschef von Dickie Spielzeug ernannt. Die Marke hatte sich als Trendsetter etabliert für alles, was saust und braust, mechanische Meisterstücke eingeschlossen. 2006 stieg Naumann zum Geschäftsführer auf und die Firma erhielt die lukrativen Lizenzrechte zum Kinofilm „Piraten der Karibik“. Von Beginn an setzte Dickie Toys stark auf Joint Ventures mit chinesischen Produzenten, was noch mehr Einflussnahme auf die Produktsicherheit und -qualität ermöglicht.

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Wow! Der neue RC VW Scirocco RTR im Maßstab 1:10 ist 40 cm groß.

Lizenzen als Erfolgsmotor

Seit 2008 ist die Lizenz zu den Ludolfs, den aus TV und Kino bekannten Schrottplatzbetreibern, ein großer Erfolg. 2009 erhielt Dickie Toys – erstmals in der Geschichte der Simba Dickie Group – eine Master-Toy-Lizenz von Walt Disney, zur Kino-Actionkomödie „G-Force“. Heute sind Dickie-Produkte durch eigene Niederlassungen oder Distributionspartner der Simba Dickie Group auf der ganzen Welt vertreten. Starkes Beispiel ist Dickie Toys’ Shop-in-Shop-Präsentation bei FAO-Schwarz in der Fifth Avenue in New York City, einem der bekanntesten Spielwarengeschäfte der Welt. Aus den USA schwappte jüngst eine große Trendwelle nach Europa, die Music Cars, die sich an der Ampel aufstellen, verrückte Tänze aufführen und coole Sounds und Songs abspielen. Dickie Toys bietet bereits mehrere Modelle an.

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In Pink: Kleine Mädchen sind fasziniert von Dickie Girl. Zum Transporter „Pony Carrier“ gehören zwei Pferde und eine Reiterin.

90 Prozent der Spielneuheiten entwickelt das eigene Produktmanagement, nur zehn Prozent werden von externen Erfindern beigesteuert. Einer der jüngsten Einfälle zeichnet sich als Geniestreich ab, Dickie Toys für Mädchen. Denn auch die mögen fahrbare Spielsachen wie den pinkfarbenen Golf mit Pferdeanhänger oder den zerlegbaren Campingwagen für Pferde und Reiterin.

Das deutschsprachige Europa ist bereits fest in Dickie-Hand. „Nun geht es darum, uns international noch besser aufzustellen, das Sortiment individueller auf die Märkte auszurichten und auch noch stärker ins Lizenzgeschäft hineinzuwachsen“, gibt Oliver Naumann die Marschroute für die nahe Zukunft vor. Er strotzt vor Zuversicht: „Solange es die Faszination Automobil gibt, wird es Dickie gut gehen.“

Pressekontakt
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Frau Isabel Weishar

Fon: +49 (0) 911-9763-263
Fax: +49 (0) 911-9763-162

E-Mail: i.weishar@simba-dickie.com