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26. August 2009

Männerträume auf vier Rädern

Wenn Oldtimer auf Reisen gehen, ist die Marke SCHUCO nicht weit. Wie schon bei der „Jungfernfahrt“ der Rallye „Hamburg-Berlin Auto Bild Klassik“ im vergangenen Jahr, nahm auch Ende August ein SCHUCO-Team aktiv teil: Heinrich Sieber und Bernd Stork legten die 650 Kilometer von der Hanse- in die Hauptstadt in einem feuerroten Porsche 911 Speedster, Baujahr 1988, zurück.

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Prominente Beifahrerin: Eiskunstlaufkönigin Kati Witt mit den Schuco-Fahrern Bernd Stork (links) und Heinrich Sieber.

Oldtimer-Rallye der besonderen Art

Zum zweiten Mal rollten lebende Autolegenden in der Rallye „Hamburg-Berlin Auto Bild Klassik“ über zauberhafte Nebenstraßen von Hamburg nach Berlin. Die Modellautomarke SCHUCO tritt dabei als Sponsor auf. Das allein würde den leidenschaftlichen „Autobauern“ natürlich nicht genügen. So ging erneut ein SCHUCO-Team an den Start an der Fischauktionshalle in Hamburg.

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Schaulust: Die Rallyefahrer lockten viele staunende Zuschauer auf die Straße.

Der Weg ist das Ziel

360 Fahrer und Beifahrer in 180 Youngtimern (bis Baujahr 1989) und Oldtimern (bis Baujahr 1970) begaben sich auf die Strecke über reizvolle Landstraßen vom Hamburger Hafen an die Ostseeküste und durch die Mecklenburger Seenplatte durch die Hansestadt Wismar und Güstrow bis nach Berlin. Die Gesamtsrecke von 650 Kilometern war aufgeteilt in fünf Etappen in drei Tagen. Unterwegs müssen die Liebhaber betagter Automobile allerlei abwechslungsreiche Prüfungen absolvieren. Dabei ist Geschicklichkeit und fahrerisches Können gefragt. Das SCHUCO Team aus Heinrich Sieber und Bernd Stork meisterte auch diese und landete am Ende auf Platz 103. Sportlicher Ehrgeiz steht allerdings bei solchen Ausflugsfahrten nicht im Mittelpunkt. Hier ist wirklich der Weg das Ziel.

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Die reinste Zeitreise: ein Zwischenstopp auf dem Rollfeld in Groß Dölln, wo die Oldtimer-Fans ein Rosinenbomber erwartete.

Am dritten Tag erwartete die Rallye-Reisenden ein zusätzliches Highlight: Im Driving Center Groß Dölln präsentieren Mercedes-Benz und Audi aus Anlass des 75-jährigen Jubiläums der Silberpfeile den legendären Silberpfeil W 196 R und den Auto Union Rennwagen Typ A in Aktion. Dann landete auch noch Europas einziger noch fliegender Rosinenbomber, eine Douglas DC-3 anno 1944. Das legendäre Flugzeug ließ die Herzen der Oldtimer-Fans höher schlagen.

Viel Prominenz am Start

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Kennerblick: Auch Tennislegende Boris Becker faszinieren die Oldtimer offensichtlich.

Die zweite Auflage der Rallye Hamburg-Berlin zog reichlich Prominenz an. Zum Fahrerlager gehörten beispielsweise Tennislegende Boris Becker mit seiner schwangeren Ehefrau Lilly, Eiskunstlaufkönigin Katarina Witt und der Ex-Fußballstar Oliver Bierhoff. Auch Tagesschausprecher Jan Hofer, TV-Koch Tim Mälzer sowie die Schauspieler Ralph Herforth und Thomas Heinze erlebten sieben Jahrzehnte Automobilgeschichte hautnah. „Tatort“-Kommissar Ehrlicher alias Peter Sodann legte die Route in einem Skoda Felicia Super von 1961 zurück.

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Ganz entspannt: Nachrichtensprecher Jan Hofer genoss die Strecke HH-B.

Außerdem mischten zahlreiche Rennsportprofis mit wie Hans-Joachim Stuck, die beiden DTM-Champions Bernd Schneider und Klaus Ludwig sowie Leopold Prinz von Bayern und Isolde Holderied. Sie alle widmeten sich nur zu gern und ganz entspannt dem Rallye-Motto „Reisen statt Rasen“. Es geht um Fahrspaß, nicht um Tempo. Das sah man vor allem den zahlreichen Cabrio- und Roadster-Fahrern an.

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Schuco muss mit: Der Porsche 911 anno 1988 rollte die Route mühelos.

45 Automarken zum Bestaunen

Aber nicht nur das Fahrerfeld war hochkarätig besetzt. Viele automobile Meisterwerke rollten durch den lauen Sommerwind. Alfa Romeo, Cadillac und Horch, Maserati und VW – insgesamt 45 verschiedene Automarken waren dabei. Zu den Traumautos in der Oldtimer-Klasse gehörten ein Hispano Suiza H6, Baujahr 1921 – das älteste Fahrzeug der Rallye. Aufmerksamkeit weckten ein Bentley 4 1/2 Ltr. Le Mans aus dem Jahr 1927 sowie ein knapp 80 Jahre alter Ford Modell A Phaeton. Bei den Youngtimern zogen Boliden die Blicke auf sich, ein 550 PS starker Ferrari F40 von 1989 zum Beispiel, ein Lamborghini LP 400 Countach von 1975 sowie der Pantera von De Tomaso aus dem Jahr 1974.

Gewonnen haben die Rallye übrigens Gotthard Schleicher und Maria Schmitt aus Ebern im Fränkischen in einem Lancia Beta Montecarlo von 1981.

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Extra zur Rallye: Das SCHUCO Piccolo Set mit Mini, Schnellaster und Porsche (v.l.).

Kleines Objekt der Begierde

Begehrtes Erinnerungsstück war das exklusive auf 1.000 Stück limitierte SCHUCO Piccolo Set „Hamburg-Berlin Klassik 2009", das auch über die Zeitschrift „AutoBild Klassik“ erhältlich ist. Die Sonderedition besteht aus einem Austin Mini Cooper, einem DKW Schnellaster und einem Porsche 911.

Pressekontakt
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Frau Isabel Weishar

Fon: +49 (0) 911-9763-263
Fax: +49 (0) 911-9763-162

E-Mail: i.weishar@simba-dickie.com