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28. November 2008

Willkommen in Wien!

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Das Schloss Schönbrunn, eines der wichtigsten Kulturgüter Österreichs, wurde bereits 1966 zum Weltkulturerbe erklärt. Die Wiener Altstadt übrigens auch.

Österreich liebt Simba Toys Austria - dafür sorgt Wolfgang Breisach

Die Simba Dickie Group ist (fast) auf der ganzen Welt zu Hause. Für den Erfolg in Österreich sorgt Wolfgang Breisach. Der Geschäftsführer Simba Toys Austria liebt es, Gästen und Geschäftspartnern sein Wien zu zeigen. Folgen Sie ihm auf den nächsten Seiten.

Sein Händedruck ist fest und warm und von einem strahlenden Lächeln begleitet. Die Hand fühlt sich etwas rau an. Bei näherem Betrachten sind es Blasen und Schwielen. Vom Wasserskifahren. Jede freie Minute widmet Wolfgang Breisach seinem Lieblingssport. Viel Freizeit oder einen langen Urlaub gönnt sich der gebürtige Wiener allerdings nicht. „Ich bin schon gern immer für meine Kunden da“, so der 42-jährige Geschäftsführer von Simba Toys Austria, der österreichischen Tochtergesellschaft der Simba Dickie Group.

Wolfgang Breisach ist ein Wiener, wie er im Bilderbuche steht: mit breitem Dialekt von umgarnendem Charme, wach und zuvorkommend, stolz auf seine Heimatstadt und ihre Wandlungsfähigkeit, verzückter Vater. Die neunjährige Tochter hat gerade „Malen nach Zahlen“ für sich entdeckt. Der vierjährige Sohn genießt Papas Beruf ausgiebig, darf er doch sooft er will in den Schauraum und alles ausprobieren. Ein Traumland für Kinder, wenn auch mit 600 Quadratmetern fünfmal kleiner als in der Fürther Firmenzentrale. Ein kleines, feines, zauberhaftes Spielzeug-Labyrinth.

EINER FÜR ALLE

Breisach vertritt nicht nur eine Marke der Simba Dickie Group, sondern alle, also über 3.500 Artikel. Er kann dem Söhnchen jedes geheimnisvolle Detail der Fahrzeuge, Boote, Hubschrauber erklären. Der mag derzeit besonders die Filly- Figürchen, trägt stets ein paar davon in der Hosentasche. Das hat er mit Tausenden anderer Kinder gemeinsam, vor allem mit österreichischen.

Der Vierjährige will alles ganz genau wissen und die Erwachsenen auch. „Der Österreicher wünscht Fachberatung“, sagt Wolfgang Breisach. Damit meint er nicht nur seine Kunden, sondern auch die Endverbraucher. In der Republik läuft das Geschäft etwas anders als in anderen Ländern. „Es gibt weniger Großanbieter mit riesigen Verkaufsflächen, sondern immer noch die putzigen, kleinen Fachgeschäfte“, erklärt der Geschäftsführer. „Wir betreuen 350 Einzelhändler, die viel Ware auf engstem Raum anbieten.“ In den vollgepackten Läden gehört das ausführliche Kundengespräch zum Service. „Bei uns schätzt man Fachwissen und gute Ratschläge“, bestätigt Heidemarie Heinz, die das Traditionsgeschäft „Spielwaren Heinz“ mit 13 Filialen in zweiter Generation führt. „Österreicher laufen nicht gern allein durch den Laden, unsere Kunden lassen sich sogar die Regeln bei Brettspielen erklären.“

KLEINARBEIT

Diese Fachhandelsstruktur bedeutet aber auch: Die Ladenbesitzer ordern bei Simba Toys Austria nicht in Stückzahlen von 500, 1.000 oder 10.000 wie beispielsweise in Deutschland und Hongkong, den zentralen Standorten der Simba Dickie Group, sondern fünf Puppen hier und sechs Puzzles da. „Verkaufen ist bei uns Knochenarbeit“, sagt René Seidl, Außendienstmitarbeiter der ersten Stunde im Team von Wolfgang Breisach. Alle sechs Wochen besucht er Kunden wie Heidemarie Heinz, um über Neuheiten zu plaudern oder individuelle Wünsche aufzunehmen. Man kennt sich lange, man mag sich, man duzt sich und auch der Chef „Wolfi“ schaut ab und zu vorbei. Normalerweise zieht der vom Büro aus die Fäden, wo er mit seinem siebenköpfigen Team (drei Außendienstmitarbeiter) im 23. Bezirk, dem Süden Wiens, angesiedelt ist. Seine Geschäfte wickelt er über das deutsche Vertriebslager Sonneberg ab. In seinem Schauraum sind oft Gäste, um zu ordern. Die fordern viel Zeit und Zuwendung.

GESCHMÄCKER SIND VERSCHIEDEN

Nicht nur die Geschäftsbeziehungen in der österreichischen Republik (83.871 km2, 8.350.000 Einwohner) unterscheiden sich vom viermal größeren Nachbarland Deutschland (357.114 km2, 82.244.000 Einwohner), auch die Spielvorlieben. Jungs sind ganz verrückt nach den funkferngesteuerten Dickie-Autos in landesspezifischer Aufmachung: die gelben Rettungshubschrauber oder die blausilbernen Polizeiautos. Kleine Mädchen wollen die Simba-Puppen mit Wollhaaren oder Steffi Love als Schwangere, mit herausnehmbarem Baby im Bauch. Auch das Simba-Lizenzthema „Sarah Kay“ ist ein Hit. Ein Fachhändler kommt im Sissi-Land an Simba Toys nicht vorbei. „Wir ziehen uns wie ein rotes Band durch die neun Bundesländer“, so Breisach selbstbewusst. Sein schwungvoller Gang, sein gebräunter Teint, alles an dem 42-Jährigen demonstriert Dynamik, Optimismus und Leidenschaft. „Ich bin der geborene Verkäufer“, sagt er. Dabei musste er einen längeren Umweg gehen, um seine Passion Spielwaren zu finden.

AUF UMWEGEN ZUR PASSION

Er besuchte nach dem Abitur die Höhere Technische Bundeslehranstalt (HTL) für Chemie, was vor allem Wunsch seiner Eltern war. Danach arbeitete er drei Jahre lang als Chemie-Ingenieur beim Hygiene- Institut der Universität Wien im Labor. „Das war aber gar nicht meins“, erinnert sich Wolfgang Breisach ungern an die endlosen Wasserproben, die er analysierte. „Chemiker sind eher introvertierte Menschen, die Arbeit ist einsam.“ Als er zufällig die Stellenanzeige in der Zeitung las, wo der Wiener Großhändler Schneider einen Verkäufer für Bademoden suchte, war der Bann gebrochen. Er bekam die Stelle sofort, vertrat nicht nur Schwimmzeug, sondern auch Sonnenbrillen und Spielwaren, unter anderem für die Fürther Simba Dickie Group. Er machte das so gut, dass er bald den Mut fasste, seinen Chef zu bitten, nur noch Spielzeug verkaufen zu dürfen. Er durfte und die Verkaufszahlen explodierten, Breisach stieg zum Verkaufsleiter auf.

MICHAEL SIEBER ÜBERZEUGTE

Die Faszination Spielzeug? „Die Branche ist unglaublich schnell, es gibt ständig etwas Neues und Spannendes“, schwärmt er wie am ersten Tag. Natürlich war er auch jedes Jahr in Nürnberg bei der Spielwarenmesse, lud seine österreichischen Kunden ein und fiel durch unermüdliche Energie und Ausdauer sofort Firmengründer und CEO Michael Sieber auf. Der entschied 1997, nachdem Österreich 1995 der EU beigetreten war, dort eine eigene Vertriebsgesellschaft zu gründen, und wusste auch schon, wer dieses große Projekt übernehmen sollte. Wolfgang Breisach zögerte, zumal er gerade mit V-Tech, dem elektronischen Spielzeug für Kleinkinder, seinen verkäuferischen Höhenflug hatte. Doch Michael Sieber blieb hartnäckig, wartete geduldig und überzeugte Wolfgang Breisach. Heute vertreibt Simba Toys die Marke V-Tech in Österreich.

MIT IDEEN ZUM ERFOLG

Anfangs ging es nur um Simba- und Dickie-Produkte. Die monetäre Zielvorgabe hatte es in sich: Das neue Familienmitglied sollte den bisherigen Umsatz in zwei Jahren verdreifachen. Breisach erzielte das Vierfache gleich im ersten Jahr. Seitdem geht es kontinuierlich bergauf, weil er ständig neue Ideen hat. Legendär ist sein Post-Deal, als nach drei Jahren Überzeugungsarbeit die 1.300 Postfilialen an den Schaltern Simba-Artikel feilboten. Der Erfolg endete, als die Post privatisiert wurde. Das war schade, doch Breisach blieb kreativ und platzierte sein Spielzeug dauerhaft in Souvenirläden, an Tankstellen und in Banken. Er ist eben immer in Bewegung. Frische Energie tankt er bei der Familie zu Hause oder beim Inlineskaten, wobei er vor elf Jahren seine Partnerin fand. Die Wochenenden verbringt er am liebsten mit Wasserskifahren in Kärnten. Morgens um sieben als Erster auf dem samtigen Wasser des Wörthersees, das sind Glücksmomente, die ihm Kraft geben. Den etwas rauen Händedruck nimmt er hin. Der macht ihn nur noch sympathischer.

Pressekontakt
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Frau Isabel Weishar

Fon: +49 (0) 911-9763-263
Fax: +49 (0) 911-9763-162

E-Mail: i.weishar@simba-dickie.com

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Willkommen in Wien

Sehenswertes in Wien

Staatsoper: Seit 1869 stehen hier die größten Opernstars der Welt auf der Bühne und die besten Dirigenten am Pult. Hausorchester sind die Wiener Philharmoniker. Opernring 2, www.wienerstaatsoper.at

Theater an der Wien: 1801 eröffnet, hier erklang Beethovens »Fidelio« erstmals. Ganzjährig bespieltes Opernhaus. www.theater-wien.at

Prater: Fast 15 km lange Wald- und Wiesenlandschaft mit Spazierwegen, Golfplatz, Trab- und Galopprennbahn, Rad- und Fußballstadion sowie Vergnügungsviertel. Im frühen 19. Jahrhundert entstanden, heute Freizeitpark mit altmodischen und Hightech-Fahrgeschäften. www.wienerriesenrad.com

Übernachten in Wien

Wien-Besucher können unter 350 Hotels und Pensionen wählen. Die Luxushäuser erinnern oft noch an die k.u.k. Zeiten (kaiserlich und königlich). Eine Auswahl.

DO &CO Hotel Vienna: Stephansplatz 12, Tel.+43.1.24.188, www.doco.com Urbane First-Class, 41 Zimmer mit Dom-Blick, 24-Std.-Frühstück, Restaurant im 9. Stock mit 360-Grad-Panorama (5*).

Grand Hotel Biedermeier Wien: Landstrasser Hauptstr. 28, Tel. +43.1.716.710, www.mercure.com Biedermeier-Charme des 19. Jahrhunderts, 203 Zimmer (4*).

Grand Hotel Wien: Kärntner Ring 9, Tel. +43.1.515 800, www.grandhotelwien.com Im Zentrum, 1870 erstes Grandhotel
Wiens, 1994 runderneuert. 175 Zimmer, 30 Suiten, zwei Gourmet-Restaurants, Limousinenservice (5*).

Hotel Sacher Wien: Philharmonikerstr. 4, Tel. +43.1.514.560, www.sacher.com 1876 vom Sohn des Sachertorte-Erfinders eröffnet. Erlangte Weltruhm als Treffpunkt von Adel, Politik, Wirtschaft und Kunst. Moderner Komfort mit Charme der Habsburger Monarchie. 152 Zimmer, extra-vagantes Lifestyle-Spa (5*).

MyPlace – Premium Apartments: Vorlaufstraße 3, Tel. +43.1.5131.717, www.my-place.at Eleganter Appartement-komplex im Zentrum, 33 Zimmer bis 75 m², stilvolles Design, 24-Std.-Concierge-Service (4*).

Essen & Trinken

Wien ist berühmt für Schnitzel, Gulasch, Strudel, Kaiserschmarrn und Knödel.

Café Central: Wieder auferstandenes Prachtcafé in venezianisch-neugotischem Stil. Herrengasse 14, U 3 Herrengasse.

Caféhaus Landtmann: Drinnen klassisch anno 1873, draußen moderner Szenetreff mit 20 Kaffeevariationen. Dr. Karl Lueger-Ring 4, U2 Schottentor.

Zum Figlmüller: Rustikaler Heuriger mit den besten Wiener Schnitzeln der Stadt. Wollzeile 5 und Bäckerstraße 1, U 1, U 3 Stephansplatz.

Frauenhuber: Wiens ältestes Café mit Perserteppichen, rotem Plüsch und Biedermeiervitrinen. Himmelpfortgasse 6, U 1, U 3 Stephansplatz.

Gulaschmuseum: Beliebte Varianten der ungarischen Paprika-Fleisch-Speise. Schulerstraße 20, U 1 Stephansplatz.

Haas & Haas: Traditionelles Teehaus, geniales Frühstück. Kärntner Ring 9 - 13 und Stephansplatz 4, U 1, U 3 Stephansplatz.

Motto Bar & Restaurant: Cooler Szenetreff, Küche von österreichisch, asiatisch bis mediterran. Schönbrunner Str. 30,
U 4 Margaretenplatz.

Meinl am Graben: Der wohl beste Feinkostladen Wiens, mit exzellentem Restaurant. Graben 19, U 1, U 3 Herrengasse.

Plachutta: In der City-Gastwirtschaft gibt es mehr als ein Dutzend Arten gekochten Rindfleischs. Wollzeile 38, U 3 Stubentor. Konditoreien: Manner-Waffeln, Mozartkugeln und Sachertorte sind ein Muss.