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18. Dezember 2008

Sie wollen doch nur spielen

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Kinder brauchen Spielzeug, um sich und die Welt zu entdecken und zu verstehen. Doch was passt wann zu den Kleinen? Orientierungshilfe- nicht nur zur Weihnachtszeit.

Zunächst drei Grundregeln für Erwachsene: Die Kids sollten nicht mit Spielzeug überhäuft werden. Zu viel Spielsachen auf einmal überfordern sie. Dem Kind seinen Liebling lassen, auch wenn Hund, Bär oder Puppe schon ganz abgeliebt sind. Und drittens: Bei Altersangaben sind Grenzen fließend. Üben Sie Geduld, wenn das Kind bestimmte Spiele nicht beherrscht. Das kommt schon.

BIS 2 MONATE. Ein Neugeborenes braucht noch kein Spielzeug, sondern Nestwärme. In den ersten zwei Monaten muss es sich an Licht und Schatten, Stimmen, Geräusche und Gerüche gewöhnen.

AB 3 MONATEN. Das Baby nimmt seine Umwelt zunehmend wahr. Zarte Klang- und Windspiele sind Musik in den Öhrchen, beim Baden erkennt es das Quietsche-Entchen, eine Kinderwagenkette fördert Seh- und Tastsinn. Es möchte jetzt ein kleines weiches Plüschtier.

AB 4 MONATEN. Babylein vergnügt sich mit Rasselarmband, Schmusetuch-Tier. Greifspielzeug unterstützt die Koordination von Händen und Augen. Es nimmt alles in den Mund, daher muss das Spielzeug aus ungiftigem Material sein. Glöckchen regen Hörvermögen und Konzentration an. Leise Spieluhren beruhigen und helfen beim Einschlafen.

AB 5 MONATEN. Ein Plüschtier ist wichtig als Freund und Trostspender, oft Begleiter durch die ganze Kindheit. Am besten mit eher neutralem Gesichtsausdruck, sodass Baby darauf unterschiedliche Gefühle übertragen kann. Für ängstliche Babies eignen sich Püppchen, die im Dunkeln leuchten. Geheimtipp kluger Mütter: das auserwählte Schmusetier mehrfach kaufen. Das erspart Tragödien, sollte es verloren oder kaputtgehen.

AB 6 MONATEN. Das Baby will sitzen, greift sicher zu und kann Geräusche zuordnen. Vibrationstiere, Ringrasseltiere und Babyspielbogen unterhalten. Die Zähnchen kommen, ein Beißring tut gut.

AB 7 MONATEN. Das Kleine wirft mit Hingabe Dinge zu Boden. Das ist wichtig, um neue Fähigkeiten zu testen. Supersofte Werftiere und -puppen, Leder- oder Stoffbälle fördern feinmotorische Koordination. Spielen und Schmusen mit weichen Materialien unterstützt zudem die sinnlich-geistige Entwicklung.

AB 10 MONATEN. Baby spielt, versucht Dinge zu schieben und zu stapeln, an etwas zu ziehen, Geräusche zu machen. Zeit für Bauklötze oder Stapelbecher. Sie fördern Farb-, Form- und Tastsinn sowie räumliches Vorstellungsvermögen.

AB 12 MONATEN. Das Kleinkind ahmt alles nach, erforscht mit Hingabe, was Krach macht, was rollt und wie die Großen reagieren. Puzzles, Nachzieh-, Bau- und Steckspielzeuge machen Spaß, die Holzeisenbahn fordert feinmotorisches Geschick. Sobald ein Kind sitzen kann, sollte es eigene Möbel haben, das stärkt das Selbstbewusstsein. Kleine Werkzeuge trainieren die Fingerchen, Musikinstrumente bilden Rhythmusgefühl aus. Mädchen entwickeln beim Puppenwagen- Schieben den Gleichgewichtssinn.

AB 2 JAHREN. Guter Zeitpunkt für eine Miniküche. Sinnvoll sind Motorikschleifen, Kugelbahnen, Autos, bei denen sich alle Türen öffnen lassen. Und: spätestens jetzt ein BIG Bobby-Car.

AB 3 JAHREN. Alles, was fährt und sich fahren lässt, passt zum Bewegungsdrang, ein Dreirad beispielsweise. Perfekte Vorbereitung zum Fahrradfahren sind Laufräder. Die Dreikäsehochs lieben Rollenspiele, vor allem als Puppenmama oder Arzt, die ersten Berufe, die sie erleben. So lernen sie, was Verantwortung und Fürsorge bedeuten. Ein Kaufladen schult das Sozialverhalten. Mini-Gartengeräte, Tischspiele wie Farben- und Bilderdomino, Memo usw. sind richtig. Kinder dieses Alters sollten gewinnen dürfen. Malen mit Wasserfarben regt die Phantasie an, wirkt beruhigend. Wie das Spiel mit Sammelfiguren.

AB 4 JAHREN. Ein Roller für den Gleichgewichtssinn. Kugel- und Schienenbahnen entwickeln das Verständnis für Schwerkraft und Geschwindigkeit und trainieren das Reaktionsvermögen.

AB 5 JAHREN. Die Kleinen wollen Fahrrad fahren, können aber auch schon länger stillsitzen. Sie entdecken ihre Talente, interessieren sich für Technik, die Erde, Uhrzeit und ihre Kleidung, also Anziehpuppen. Sie schneiden und basteln, handwerken und steuern RC-Autos.

AB 6 JAHREN. Meistens rollt mit Schulbeginn die Technikwelle ins Kinderzimmer. Auf der Wunschliste stehen Spielkonsolen. Schön, wenn Schulkinder weiterhin ihre Traumwelten mit Figuren, Tieren, Puppen ausleben.

Pressekontakt
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Frau Isabel Weishar

Fon: +49 (0) 911-9763-263
Fax: +49 (0) 911-9763-162

E-Mail: i.weishar@simba-dickie.com